FAQ - Häufig gestellte Fragen zu FFP-Masken
Welchen Zweck erfüllt die FFP-Maske?
Die FFP-Maske schützt den Träger vor dem Einatmen kleinster, luftgetragener Partikel, Tropfen und Aerosole.
Für wen ist die FFP-Maske geeignet?
Sie eignet sich für alle Personen, die einem erhöhten Infektionsrisiko durch direkten Kontakt mit nachweislich oder potenziell infizierten Personen ausgesetzt sind. FFP-Masken sollten auch in Behandlungssituationen getragen werden, in denen mit Aersolbildung zu rechnen ist - wie z. B. beim Absaugen eines Patienten.
Hierbei gilt es zu beachten, dass FFP-Masken mit einem Ausatemventil nur den Träger schützen, nicht aber den Patienten, da die durch die Filterschichten eingeatmete Luft gefiltert ist, aber die Ausatemluft durch das Ventil ungefiltert entweicht.
Dichtet die Maske ab?
Bei korrekter Verwendung dichtet die Maske gut ab bzw. reduziert Undichtigkeiten auf ein Minimum. Die Gesamtleckage (Undichtigkeit) der Maske darf max. 11 % bei FFP2-Masken und 5 % bei FFP3-Masken betragen
Wie lange kann die Maske getragen werden?
In der Regel kann eine FFP-Maske 8 Stunden, also eine ganze Schicht lang, getragen werden.
Gibt es Unterschiede bei FFP-Masken?
Ja, grundsätzlich werden Atemschutzmasken (partikelfiltrierende Halbmasken) in Schutzstufen (FFP1 bis FFP3) eingeteilt. Darüber hinaus gibt es FFP-Masken mit und ohne Ventil. Eher ein Komfortfrage ist zudem die unterschiedliche Form der FFP-Maske (Hartschale oder faltbar).
Welche Normen müssen erfüllt werden?
Um FFP-Masken in Europa in Verkehr bringen zu dürfen, müssen diese die DIN EN 149 erfüllen. Die Prüfung erfolgt durch eine unabhängige Prüfstelle. Das Aufbringen des CE-Zeichens und der Kennnummer der Prüfstelle (Notified Body) bestätigt die Erfüllung der Norm.
Was sind die Vorteile von FFP-Masken?
FFP-Masken bieten bei korrekter Anwendung ein Höchstmaß an Eigenschutz für den Träger und sofern ohne Ventil, auch für den Patienten.
FFP-Masken und ihre Verwandten
FFP-Masken sind Halbmasken, die die Anforderungen der DIN EN 149 erfüllen; sie sind mit einem CE-Zeichen und der Kennnummer der Prüfstelle (des Notified Body) gekennzeichnet. Die Filterleistung wurde durch die Prüfstelle überprüft und mit einem entsprechenden Prüfbericht belegt.
Der europäischen FFP2-Maske entspricht der amerikanische Standard N95 oder N95 NIOSH, die im Rahmen der Corona-Krise auf Grund der hohen Anforderungen an ihre Zertifizierung ebenfalls in Europa zum Einsatz kommen dürfen.
KN95 sind Masken, die nach chinesischem Standard produziert wurden.
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FAQ - Häufig gestellte Fragen zu OP-Mundschutzen
Welchen Zweck erfüllt der OP-Mundschutz?
OP-Masken sollen vor allem das Umfeld des Trägers schützen, indem sie Tröpfchen aus der Ausatemluft zurückhalten. Wenn der Mundschutz gut sitzt und einigermaßen dicht anliegt, dienen sie in geringem Umfang auch dem Eigenschutz des Trägers vor Tröpfchen in der Umgebungsluft. Typ II R Mundschutze halten zudem bis zu einem gewissen Grad Spritzer von Körperflüssigkeiten und kontaminierten Flüssigkeiten zurück.
Für wen ist der OP-Mundschutz geeignet?
Der OP-Mundschutz kann überall dort getragen werden, wo das Gegenüber vor den eigenen Atememissionen geschützt werden soll. Er eignet sich auch für Bereiche in denen das Risiko einer Ansteckung durch Tröpfcheninfektion eher gering ist.
Dichtet die Maske vollständig ab?
Nein, sie dichtet nicht ab und bietet dadurch keinen zuverlässigen Eigenschutz.
Wie lange kann die Maske getragen werden?
Bei OP-Masken handelt es sich um Einwegprodukte. Mit der Dauer der Tragezeit wird die OP-Maske durchfeuchtet und bietet keinen Schutz mehr. OP-Masken sollten daher bei Durchfeuchtung, spätestens aber nach 2 Stunden entsorgt werden.
Gibt es Unterschiede bei OP-Masken?
Ja, es gibt deutliche Unterschiede bei OP-Masken, die sich in der Einteilung in Typ I, Typ II bzw. Typ II R ausdrücken. Die unterscheidenden Merkmale sind die Filterwirksamkeit bei Bakterien (BFE), der Druck des Spritzwiderstandes, die Widerstandsfähigkeit gegen Flüssigkeitsspritzer sowie der Atemwiderstand.
Welche Normen müssen erfüllt werden?
Die Anforderungen an OP-Masken, die innerhalb der EU verwendet werden, finden sich in der EN 14683. Die Zertifizierung erfolgt durch den Hersteller und wird durch Aufbringen des CE-Zeichens bestätigt. Masken der Klassen Typ II bzw. Typ IIR sind zudem entsprechend gekennzeichnet.
Welche Vorteile bietet die OP-Maske?
OP-Masken haben eine gute Filterleistung und dienen dadurch als Schutz für das Umfeld des Trägers. Da das Atmen mit OP-Masken leichter fällt, ist der Tragekomfort deutlich höher als bei FFP-Masken und sie können auch während anstrengender Tätigkeiten gut getragen werden.
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